Ohne Witz: AfD in Aprilscherz für Deutschland umbenannt

Berlin. Noch vor dem Mitgliederparteitag am 30. April 2016, auf dem Das Programm der Rechtspartei beschlossen werden soll, gaben prominente Vertreter*innen der Partei in einem Schreiben eine Namensänderung bekannt. Mit sofortiger Wirkung heißt die Partei nun nicht länger Alternative, sondern Aprilscherz für Deutschland.

In der von öffentlich bekannten Figuren wie Frauke „Das-habe-ich-so-nie-gesagt“ Petry, Beatrix von „Mausrutscher“ Storch, Marcus „Schießbefehl“ Pretzell, Alexander „Ich bremse auch für Kinder“ Gauland und Björn „Der Führer“ Höcke unterschriebenen Mitteilung heißt es: „Natürlich haben es sich schon viele gefragt: Soll das ein Scherz sein? Schießbefehle, Mausrutscher, Dementi, Dementi der Dementi, Frau von Storch ist in Wirklichkeit Björn Höcke, wie Die Wahrheit richtigerweise berichtete. Um es kurz zu machen. Ja. Ja, es ist alles nur ein Scherz. In Wirklichkeit sind wir seit langem Mitglieder von Martin Sonneborns „Partei“. Wir haben uns vor drei Jahren dazu entschieden, eine neue rechte Partei aufzubauen, um der Mehrheit der Bevölkerung zu zeigen, wohin es führen kann, wenn die Leute die Schuld für ihre Misere Unbeteiligten Flüchtlingen in die Schuhe schieben, statt sie bei den gierigen Unternehmern und deren Regierung zu suchen. Leider ist uns das Ganze in letzter Zeit etwas über den Kopf gewachsen, einige Nazis hielten das für unseren vollen Ernst. Wir können nur sagen: Es tut uns leid, Lutz. Hier also die Auflösung: uns gibt es nicht wirklich, wir sind nur ein schlechter Internetscherz und wir hoffen, alle haben etwas dabei gelernt.“

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Nach Landtagswahlen: Petry droht Merkel mit kleinem Österreicher

Berlin. Auf einer Pressekonferenz, auf der die AfD-Führerin Frauke Petry den gestrigen Wahlerfolg ihrer Partei feierte, drohte sie gleichzeitig der Bundesregierung und der Kanzlerin, dass das noch lange nicht alles gewesen sei. Dazu sagte sie der Redaktion von Die Wahrheit:“Wir haben gute Verbindungen zu Österreich, allein schon aus Tradition. Viele von denen sind der Meinung, dass sie die wahren Deutschen sind. Die Wahlen waren ein Warnschuss. Wenn nicht sofort unsere Forderungen umgesetzt werden und alle unproduktiven Ausländer das Land verlassen, holen wir unseren Freund aus Österreich! Und allen hier sollte klar sein, dass das für Deutschland nie etwas gutes bedeutet hat.“

Nach Kommunalwahlen: Hessen jetzt Ostdeutschland, enttäuschendes AfD-Ergebnis

Bad Karlshafen, Frankfurt, Kassel, Wetzlar. Sie hat es sich so schön ausgemalt. Bad Karlshafen als neue Hauptstadt der Bewegung. Frauke Petry sitzt im Bürgersaal im Ortsteil Helmarshausen, umringt von schlaffen Luftballons, schwarz-rot-goldene Papierschlangen um den Hals. Warum sie gerade hier ist? „Wir sind die Partei der kleinen Orte,“ sagt sie uns in  enttäuschtem Ton. In der Gemeinde Bad Karlshafen steht nun die große rechts-rechte Koalition mit den Freien Wählern an.

„Wir wollten hier ein Zeichen setzen, in ganz Hessen. Von hier aus wollten wir der Bewegung neuen Schwung verleihen, die Achse Kassel-Eisenach-Berlin war eigentlich schon ausgemacht.“ Aber es sollte alles anders kommen. Petry erklärte der Redaktion von Die Wahrheit „Wir hatten gehofft, aus dem Stand flächendeckend in Hessen überall die absolute Mehrheit gewinnen zu können und hier das Ruder durch Notstandsverordnungen in den Gemeinden rumzureißen. Eine Schließung aller Flüchtlingsunterkünfte und Ausweisung aller Ausländer aus Hessen hätte uns bis zu den Landtagswahlen in einer Woche eine gute Basis schaffen können. Doch nein, wir wurden nur drittstärkste Kraft im Landesvergleich.“ Sie wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel. „Was jetzt passiert, ist allen klar. Die Altparteien werden unser Programm übernehmen, um uns die Wählerschaft abzugraben, sie werden umsetzen, was wir immer gefordert haben. Gleichzeitig werden wir durch unser mittelmäßiges Ergebnis zum Anziehungspunkt aller geldgeilen Karrieristen. Guckt euch doch Sachsen-Anhalt an!“

In Wetzlar hatte eine gemeinsame Liste unter der Führerschaft der NPD mit dem Kürzel NSAfD über zehn Prozent einfahren können. Doch auch hier ist die AfD-Führerin unzufrieden. „Es war eine Listengemeinschaft, die auf Druck der einfachen Mitgliedschaft entstanden ist. Sie sagten, entweder ihr macht das, oder wir benennen die Ortsgruppe der AfD wieder in NPD um.“

Gleichzeitig sieht sich die aufstrebende Rechtspartei in Hessen nun mit größerem Problemen konfrontiert. In einer Sondersitzung der Bundesregierung wurde beschlossen, Hessen nun offiziell zu Ostdeutschland zu zählen. Regierungssprecher Seibert sagte dazu:“Es geht hier weniger um die geographische Lage, als um die politische Vorherrschaft rückständigen Gedankengutes. Die Nähe zu Thüringen hat Hessen schon immer zu einem unzuverlässigen Gebiet gemacht. Bei den ersten Landtagswahlen 1946 hatten sie eine Mehrheit aus KPD und SPD gewählt, jetzt sind es alles Nazis. Vielleicht sollten die einen antifaschistischen Schutzwall errichten.“

Doch die CDU und SPD geben sich insgesamt gelassen. Der SPD-Patriarch Gabriel kommentierte das Ergebnis in alter Großgrundbesitzermanier:“Natürlich erreicht die AfD mit ihrem Programm viele Leute und bezieht sich vor allem auf deren Ängste, die wir sehr ernst nehmen müssen. Wir können den Leuten nur sagen, dass sie weiterhin auf die Parteien setzen sollten, die die Ideen der AfD zuerst hatten. Zumal wir mit der CDU zusammen wirklich in der Lage sind, die Politik umzusetzen, die die AfD immer fordert. Schließlich gehe ich mit dem Arbeitgeberpräsidenten essen und nicht Frauke Petry.“

Demokratische oder antifaschistische Plattformen reagierten sehr unterschiedlich. Die Reaktionen reichten von „Alle Hessen sind dumm, weil sie rechts wählen/nicht wählen/in einem scheiß Drecksnest wohnen“ zu „geht unbedingt eine der demokratischen Parteien (also nicht NPD/AfD/Reps und wie die alle heißen) wählen.“ In Folge dessen wird dann ein Klumpatsch aus PiratenCDUSPDGRÜNEFDPLINKE präsentiert, gemeinsam mit dem viel zitierten Spruch „Wählen ist wie Zähne putzen, wenn man es nicht tut, wird es braun.“ Vielleicht ist an der Stelle ein reflektierendes Innehalten geboten.

Was wird denn dadurch besser, wenn die Leute eine Partei wählen, die seit Jahrzehnten Soziallabbau betreibt, die Rechte von Flüchtlingen mit Füßen tritt, den Nazis hier den sozialen Boden bereitet und mit einem „Weiter so“ auch nicht im geringsten für einen anderen Kurs, als dem bisherigen steht? Das wird man ja wohl noch fragen dürfen.

Also: Vielleicht sollte es heißen „Eine Alternative aufzeigen ist wie Zähneputzen: Wenn man es nicht tut, wird es braun.“ Parteien, deren demokratischer Grundkonsens darin besteht, eine für die Mehrheit der Menschen beschissene Politik zu machen, sind keine Alternative. Vielleicht lohnt es sich einen Blick in die Programme der Listen und Parteien zu werfen, die jede Woche gegen die Rechten auf der Straße aktiv sind, Material produzieren, erklären, warum die AfD/NPD zu stark werden konnte. Das sind die linken Listen, das sind, mit Abstrichen in leider zu vielen Gebieten, die Listen der Partei DIE LINKE. Der Bundesregierung in ihrem Ringelreihen den Steigbügel zu halten wird uns allerdings nicht helfen.

Petry: Mindestens 360 Millionen Flüchtlinge bis 2020

Berlin. Am Morgen des 25. Februars gab die Bundesregierung gegenüber Die Wahrheit ihre aktuellen Schätzungen zur ankommenden Geflüchteten bekannt. So ließ sie mitteilen, dass pro Jahr bis zu 500.000 Menschen nach Deutschland kommen könnten. Findige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Rechenabteilung bei Spiegel Online zählten eins und eins, beziehungsweise 500.000 pro Jahr plus 1,1 Millionen zusammen, und kamen zu der Erkenntnis, dass es bei einer willkürlich heraus gegriffenen Jahreszahl von 2020 bis zu 3,6 Millionen Geflüchtete sein könnten, die in Deutschland Schutz suchen.

Frauke Petry, Führerin der AfD hielt die 3,6 Millionen für eine der üblichen Unterschätzungen der Bundesregierung, die durch die Lügenpresse Verbreitung erfahre. Da Die Wahrheit allein schon auf Grund des Namens nicht zu Lügenpresse gehört, gab Petry der Redaktion weitere Auskunft. So sagte sie: „Wir von der AfD halten die angegebene Zahl für maßlose Unterbreibung. Nicht nur, weil wir um den bösen Willen der Asylbetrüger wissen, die nur hier her kommen, um die Deutschen auszurotten. Und es ist auch Teil der deutsch-amerikanischen Bevölkerungspolitik, ähnlich wie in China. Ebenfalls gehen wir nicht davon aus, dass die deutschen Rüstungskonzerne mit dem Export von Waffen in den nahen Osten aufhören werden. Da es sehr lukrativ ist, würden wir das auch nie vorschlagen. Wir arbeiten hier an Lösungen für Konzerne, nicht für Menschen. Deshalb nehmen wir an, dass Syrien, Libanon, Jordanien, der Irak und Kurdistan bis 2020 völlig zerstört sein werden. Dies hätte zur Folge, dass bis zu 120 Millionen Ausländer flüchten und zu uns kommen werden. Da diese mindestens zwei Kinder haben, bedeutet das also, dass es mindesten 360 Millionen Ausländer wären. Damit würde Deutschland zu einem der größten ausländischen Staaten der Welt werden.“

Tatjana Festerling bekundete allerdings schon eine breit angelegte Zusammenarbeit an vielen Punkten. In einem Schreiben teilte sie mit: „Wie wir bereits in Clausnitz, Bautzen und anderen Städten gesehen haben, sind wir durchaus in der Lage, uns zu verteidigen. Nach Sachsen kommt hier niemand rein. In Dresden ist es auch nicht sicherer, als in Damaskus.“

PEGIDA-Basisdemokratie: Waffen statt Wahlzettel

Dresden. Nach einem weiteren erfolgreichen Treffen der PEGIDA (Pensionierte Europäische Gutmenschen – Initiative für mehr Demokratie im Abendland) wurde beschlossen, ab sofort aktiv für das Recht einzutreten, örtliche Basisdemokratie ausüben zu dürfen. Nach Bekundungen euphorisierter an der Versammlung Teilnehmender sei demnach das Anzünden einer Flüchtlingsunterkunft ein basisdemokratischer Akt. Natürlich nur, wenn keine Mensche im Gebäude seien. Dessen wäre sich jedoch durch genaues Beschauen der Außenwand versichert worden.

Da die Telefonanlagen, als auch das Internet, just an jenem Abend in Bautzen ausgefallen seien, es aber Zweifel an der Nachhaltigkeit der Bausubstanz der geplanten Flüchtlingsunterkunft gab, wurde ein alternativer Weg gesucht, mit den übergeordneten Planungsbehörden Kontakt aufzunehmen – per Rauchzeichen. „Anders ist die Bundesregierung zu später Stunde nicht mehr zu erreichen gewesen,“ sagte einer der vor Ort engagierten Basisdemokraten. Durch das Abbrennen des Hauses wolle die Gruppe besorgter BautznerInnen einen Neubau der Unterkunft erreichen.

Die Sprecherin der Dresdner Demokratischen Initiative, kurz PEGIDA, Tatjana Festerling, zollte auch den Bürgern und Bürgerinnen im nicht weit entfernten Clausnitz (Freiberg) größten Respekt. Diesen wollten einen Bus, der ohne Umweltplakette die Innenstadt passierte, in ein sicheres Gebiet umleiten und bewiesen in Abstimmung mit den staatlichen Behörden viel Einsatzbereitschaft.

AfD-Führerin Frauke Petry sagte in einem Gespräch mit Die Wahrheit, dass nach dem schon als sicher angesehenen Sieg bei der Bundestagswahl 2017 dieses Modell der basisdemokratischen Mitbestimmung auf ganz Deutschland ausgedehnt werden solle. „Sachsen ist sozusagen so etwas wie ein Testfeld für uns. Wir stellen uns sowas vor, dass alle Deutschen mit Erreichen des 18. Lebensjahres eine Grundausstattung mit Molotowcocktails, Brandbeschleunigern und einen Sturmfeuerzeug bekommen, um ihrem demokratischen Willen Ausdruck verleihen zu können. Dafür würden wir uns diese scheindemokratischen Abstimmungen sparen. Auf lokaler Ebene können wir uns das sogar schon ab 16 Jahren vorstellen.“

Nach Oettinger-Kommentar: Frauke Petrys Partner begeht Selbstmord

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Berlin. Am heutigen Morgen erreichte die Redaktion der Zeitung „Die Wahrheit“ eine so traurige wie schockierende Nachricht: In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch beging der Lebenspartner und AfD-Promi Marcus Pretzell Suizid.

„Es reißt nicht nur eine Lücke in mein Leben, sondern auch in die Reihen unserer Bewegung,“ heißt es in einem schriftlichen Kommentar der AfD-Führerin Frauke Petry. „Marcus Pretzell war nicht nur ein liebevoller Mann, er sich mit ganzer Kraft unserer Sache gewidmet und immer ein Auge auf die Finanzen unserer Partei gehabt. Wir werden sein Andenken hochleben lassen, indem wir mit doppelter Kraft unserer Aufgabe eines deutschen Erwachens nachgehen. Merkel ist schuld!“

Dem investigativen Journalismus Der Wahrheit ist es zu verdanken, dass uns der Abschiedsbrief Pretzells vorliegt. Um die gebotene Pietät zu wahren, werden wir an dieser Stelle nur teilweise darauf zitieren.

„Ich kann so nicht mehr weiterleben. Eigentlich wollte ich nur meine persönliche Situation verbessern und nicht mehr allein auf das Geschäft mit den Immobilien angewiesen sein. Der Krise 2008 hat mich beinahe ruiniert. Seitdem ich auf Kosten des EU-Parlaments leben konnte, ginge es mir doch gut. Aber der Druck wurde zu groß, ständig musste ich als Scharfmacher herhalten. Nicht, dass ich nicht mehr überzeugt wäre, aber ich glaube, es wächst uns langsam über den Kopf. Heute habe ich gelesen, was Oettinger dem Deutschlandfunk gesagt hat. Er würde sich sofort erschießen, wenn er du seine Frau wärst. Genau das werde ich jetzt tun.“

Der ehemalige Baden-Württembergische CDU-Ministerpräsident, jetzt EU Entwicklungskommissar und Englischkoryphäe, sagte gestern nach Angaben des Deutschlandfunks, er würde sich sofort erschießen, wenn Petry seine Frauke wäre.

Die katholische Kirche sieht nun durch die Verletzung dieses Sakrilegs endlich eine Möglichkeit, ihn zu exkommunizieren.

 

Beileidsschreiben bitte per Post an:

Dr. Frauke Petry

Alternative für Deutschland

Kreisverband Landkreis Leipzig

Grabengasse 1, 04552 Borna

 

Per E-Mail:

buero-petry@afdsachsen.de

Nach Mausrutscher: Petry dementiert Existenz von Beatrix von Storch

petrydementiBerlin. Nachdem Björn Höcke bereits am Morgen des diesjährigen Aschermittwochs bekannt gab, dass Beatrix von Storch nur eine seiner vielen Verkleidungen war*, folgte nun die offizielle Reaktion von Frauke Petry.

Die Führerin der rechten Partei dementierte auf ihrer Facebook-Seite mit einem Bildpost (siehe Foto), dass Beatrix von Storch jemals existiert hätte. „Natürlich hat die Wahl von einer sogenannten Beatrix von Storch zur Landesvorsitzenden in Berlin viele glauben lassen, dass es eine solche Person wirklich gäbe. Tatsächlich hat sie aber genauso wenig existiert, wie ihr Großvater, der Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk und das Deutsche Reich insgesamt.“

Das teilte Petry der Redaktion in einem E-Brief mit. Weiterhin heißt es in dem Schreiben: „Es ist absolut unvorstellbar, dass eine so inkompetente Person jemals zum Führungskreis der AfD gehört haben könnte. Durch das Dementi ihrer ursprünglichen Konkretisierung meiner Aussage, die durch einen Mausrutscher verursacht worden sein sollte und dem anschließenden Dementi dieses Dementis, litt unsere Glaubwürdigkeit sehr. Daher denken wir vielmehr, dass Beatrix von Storch eine Erfindung der linkfaschistischen Gutmenschen war, die von der Regierung hier bezahlt werden. Eine solche Person hat in dieser Form nie existiert.“

*Die Wahrheit berichtete: https://diewahrheitnews.wordpress.com/2016/02/10/die-enthuellung-war-beatrix-von-storch-nur-eine-karnevalsente/)