Oxfam-Studie zeigt: Reiche zufriedener denn je

Michael Gier (Foto), General Manager DACH der Future Capital Investment Group, zeigt sich mit dem Ergebnis der Studie durchaus zufrieden. Gegenüber der Zeitung Die Wahrheit sagte er in einem Telefoninterview:“Bislang hatten wir Superreiche nur hart gearbeitet, aber jetzt können wir endlich etwas führen, das sich als Leben bezeichnen lässt.“ Gier gilt als zweitreichster Mann der Welt, gleich nach seinem Kollegen Mike Greed, dem CEO der Future Capital Investment Group. Ersterer äußerte sich weiterhin beruhigt, dass im Oxfam-Report von der breiten Schicht der 62 reichsten Menschen die Rede wäre, die die Hälfte des globalen Reichtums besitzen würden. Denn daraus ließe sich noch lange nicht schließen, wie viel des weltweiten Reichtums die wohlhabensten fünf Menschen der Welt besitzen, zu denen er sich glücklicherweise seit einigen Jahren zählen kann. Gleichzeitig mahne jedoch die aktuelle Situation zur Bescheidenheit. Nachdem Gier im Jahr 2015 mehrere Milliarden Dollar aus der chinesischen Wirtschaft abziehen musste, plagt ihn nun die Ratlosigkeit:“Es gibt einfach keinen Ort auf der Erde, in den ich nicht zumindest anteilig investiert hätte.“ Doch er zeigte sich zuversichtlich, dass die Zuwanderung aus schwächer entwickelten Weltregionen wie dem Nahen Osten Deutschland neue Impulse geben würde. Damit widerspricht er der landläufigen Meinung, dass es sich etwa um eine „Krise“ handele. Lachend kommentierte er:“Eine Krise ist doch etwas, dass man weder gewollt, noch unter Kontrolle hätte. Es gibt nichts, was sich nicht mit ein paar Panzern, ein bisschen Stacheldraht und Geld händeln lässt.“Geschlossene-Gesellschaft-3-

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