Nach Extra3: Erdoğan will Türkischen Kaffee verbieten

Berlin, Ankara. Nach dem Eklat um die Ausstrahlung eines Beitrages durch das NDR-Nachrichtenmagazin hob der türkische Sultan Recep Tayyip Erdoğan an, das Video zu verbieten. Seine Diplomaten erhöhten den Druck auf die deutschen Botschafter, ihre Regierung zur Löschung des strittigen Videos zu bewegen.

In einem exklusiven Gespräch mit Die Wahrheit sagte Erdoğan: „Die deutsche Regierung macht doch sonst auch alles, was wir wollen, nur damit wir weiter die PKK bombardieren und Menschen, die vor diesen Bomben fliehen, Asyl und Durchreise verwehren. Nicht, dass wir das nicht sonst auch tun würden. Aber wenn die Bundesregierung uns dafür Geld, Waffen und einen EU-Beitritt verspricht, warum nicht?“

Jetzt sei ihm jedoch der Kragen geplatzt. „In jeder vernünftigen Demokratie ist doch die Aufgabe der gewählten Regierung dafür zu sorgen, dass sie respektiert wird. Ich kann ja verstehen, dass das in Westeuropa noch nicht so gesehen wird und hier und da ein paar gut bezahlte Komiker den einen oder anderen Witz reißen, um den Anschein zu wahren.“

Dann habe er jedoch von einem Getränk namens „Türkischer Kaffee“ erfahren. „Dass dieses Abwaschwasser, das vor allem von den Barbaren und Ungläubigen in Ostdeutschland getrunken wird, ausgerechnet Türkischer Kaffee genannt wird, übersteigt meine kühnsten Vorstellungskräfte. Wenn sie es wenigstens Kurdischen Kaffee genannt hätten. Das aber ist eine Beleidigung für mein ganzes Volk, also für mich! Ich fordere die deutsche Regierung auf, umgehend für die Einstellung dieser ungeheuerlichen Blasphemie zu sorgen und wenn sie den Leuten die Arme auf den Rücken fesselt. Ebenfalls sind diese Personen unverzüglich zu einer kulinarischen Sonderbehandlung in die Türkei auszuweisen!“

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