Tausende Teenager pflanzen Einhornbaum, um die Welt zu retten

Auf Initiative des Social-Media-Stars Melina Sophie pflanzen tausende Teenager zur Zeit einen Einhornbaum. Melina selbst sagte gegenüber der Redaktion, dass sie berühmt werden wolle, um Gutes zu tun. Dies dürfte ihr nun gelungen sein. In der Produktbeschreibung heißt es: „Der Einhornbaum! Einhörner suchen wir oft vergebens. – Ab jetzt nicht mehr! Habt auch ihr euch schon immer ein Einhorn gewünscht? Pflanzt Einhornbäume! Für besseres Klima, einen größeren Lebensraum für Tiere und natürlich mehr Einhörner auf diesem Planeten. – Melina Sophie -“

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So einen Einhornbaum gibt es schon für erschwingliche 2,80 € pro Stück auf der Seite http://www.trees-of-life.org/ zu erwerben. Für jeden virtuellen Setzling würde auf jeden Fall ein realer Baum gepflanzt. Zu näheren Aussagen war Dirk Kessler, der Gründer der Online-Initiative nicht bereit. Einer der Hauptinvestoren des Öko-Start-Ups Michael Gier sagte: „Wir werden garantieren, dass die Einhornbäumer auf ertragreichen Böden gepflanzt werden. Die Welt brauch mehr Einhörner, sagt Melina Sophie. Ebenso die Geburtstags-, Liebes- und Gute-Laune-Bäume. Dafür stehe ich mich meinem Namen – Michael Gier.“ Eine Rückgabegarantie gäbe es allerdings nicht, jedoch überlege man in der Konzernzentrale, weitere vergleichbare Geschäftsmodelle umzusetzen. Beispielsweise Regenbögen. Beim Kauf eines Regenbogens für nur 19,95 € werden garantiert alle Profilbilder der kaufenden Person zu einem Regenbogen-kotzendem Avatar (siehe Foto).

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Mandy Schabrowski aus Weißenfels verriet uns ihre persönliche Motivation, einen Baum zu pflanzen:“Ich möchte einen Deutschlandbaum pflanzen, damit die Welt ein besserer Ort wird. Damit uns die Ausländer die Arbeitsplätze nicht mehr klauen und meinem Freund nicht das Krankengeld stehlen. Wenn es auf der ganzen Welt keine Ausländer mehr gibt, ist Deutschland ein besserer Ort.“ Auch wir wünschen Mandy und Melina Sophie viel Erfolg bei ihrem Anliegen.

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Oxfam-Studie zeigt: Reiche zufriedener denn je

Michael Gier (Foto), General Manager DACH der Future Capital Investment Group, zeigt sich mit dem Ergebnis der Studie durchaus zufrieden. Gegenüber der Zeitung Die Wahrheit sagte er in einem Telefoninterview:“Bislang hatten wir Superreiche nur hart gearbeitet, aber jetzt können wir endlich etwas führen, das sich als Leben bezeichnen lässt.“ Gier gilt als zweitreichster Mann der Welt, gleich nach seinem Kollegen Mike Greed, dem CEO der Future Capital Investment Group. Ersterer äußerte sich weiterhin beruhigt, dass im Oxfam-Report von der breiten Schicht der 62 reichsten Menschen die Rede wäre, die die Hälfte des globalen Reichtums besitzen würden. Denn daraus ließe sich noch lange nicht schließen, wie viel des weltweiten Reichtums die wohlhabensten fünf Menschen der Welt besitzen, zu denen er sich glücklicherweise seit einigen Jahren zählen kann. Gleichzeitig mahne jedoch die aktuelle Situation zur Bescheidenheit. Nachdem Gier im Jahr 2015 mehrere Milliarden Dollar aus der chinesischen Wirtschaft abziehen musste, plagt ihn nun die Ratlosigkeit:“Es gibt einfach keinen Ort auf der Erde, in den ich nicht zumindest anteilig investiert hätte.“ Doch er zeigte sich zuversichtlich, dass die Zuwanderung aus schwächer entwickelten Weltregionen wie dem Nahen Osten Deutschland neue Impulse geben würde. Damit widerspricht er der landläufigen Meinung, dass es sich etwa um eine „Krise“ handele. Lachend kommentierte er:“Eine Krise ist doch etwas, dass man weder gewollt, noch unter Kontrolle hätte. Es gibt nichts, was sich nicht mit ein paar Panzern, ein bisschen Stacheldraht und Geld händeln lässt.“Geschlossene-Gesellschaft-3-

Ein Millionen-Investment

Michael Gier, Verwaltungsratsvorsitzender und Sprecher der Future Capital Investment Group sagte gegenüber dem Portal „Venture Meats“ nach der letzten Konferenz der Investorengruppe bezüglich der Zukunftsaussichten des neuen Online-Magazins: „Die Wahrheit ist für uns in jeder Hinsicht the next big thing. Die Präsentation der Founder hat uns vom ersten Moment an total geflasht. Allein der Claim „Wir berichten nicht nur drüber, wir machen die Wahrheit“ hat alle Venture Capitalists überzeugt. In der 155-seitigen Power-Point-Präsentation war kein Chart zuviel. Der CMO macht sich bereits bei der Firma Goodgame Studios in Hamburg verdient, in dem er als Wingman für die Verhinderung des Betriebsrates wirkte – mit Erfolg, wie man sieht. Dazu war das Konzept, allein auf Praktikantenbasis ohne eigenes Büro, sondern nur durch Home-office und einen Kasten Club Mate in den ersten sechs Monaten eine Umsatzsteigerung von 1500% zu erreichen, nennen wir shooting for the moon.“ Das Founder-Team von Die Wahrheit zeigt sich sichtlich zufrieden, in der Seed-Capital-Runde ein 500-Millionen Investment eingestrichten zu haben. (Venture Meat vom 16. Januar 2016)