Gesprochenes: Kurzer Nachruf auf Hans-Dietrich Genscher, den Großen (Podcast #1)

Kurzer Nachruf auf Genscher, den Großen

Hans-Dietrich Genscher ist tot,
Der Große!
Weil obligatorisch, gieße auch ich mein ganz persönliches Beileid
In die Beileidssauce.

Mein Beileid für die Familien von Elisabeth Käsemann und die der anderen Toten
Unter Pinochet,
Wir vergessen sehr schnell, liegen wir wir erst lang genug und sicher
In unserm Wohlstandsbett.

Vergessen sind die Berufsverbote und
Die Notstandsgesetze,
Vergessen sind auch die Militarisierung und
Die Kommunistenhetze.
Wenn jemand stirbt, erinnern sich die Hinterbliebenen
Nur an das Beste.

Ja, er war wirklich ein großer deutscher Staatsmann,
Selbst Geiselnahmen taten ihm keinen Abbruch,
“Wir verhandeln nicht mit Terroristen”
Das war sein Wahlspruch.

Dem Wehrmachtsoffizier schenkte er den Doppelbeschluss,
Die Cruise Missile und die Pershing II,
Dem Einigungskanzler die Europäische Gemeinschaft,
Zu dieser legte er noch die polnische Opposition bei.

Blühende Landschaften bis in alle Tage,
Wiedervereinigung, aussichtsreiche Lage,
In den oberen Konzernetagen wurde gefeiert,
Deutschland wird wieder groß, keine Frage.
Endlich ist man wieder Herr im Hause,
Weg mit der roten Plage.

Dem kleinen Menschen, dem jetzt die Staatstrauer verordnet,
Wird der Genscher-Stiefel nie aufhören zu drücken.
Und der Opposition, die aus Respekt Kondolenzen abordnet,
Die sich vor dem deutschen Wesen anschickt tiefer noch zu bücken,
Um dem großen Minister die letzt Ehre zu erweisen,
Gehört ein Tritt in den Hintern versetzt,
Auf dass sie endlich aufhören unsere Gegner zu preisen.

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PEGIDA-Studie: Mehrheit der Menschen nicht deutsch, AfD geschockt

Dresden. Nach einer Studie des Pan-Europäischen Gemeinschaftsinstituts für demographische Auswertung, kurz PEGIDA, ist die Mehrheit der Menschen nichtdeutscher Herkunft. So das überraschende wie schockierende Ergebnis einer groß angelegten Studie, die die Sprecherin des Instituts, Tatjana Festerling, bei der Präsentation der Auswertung am Freitagmorgen an der TU Dresden.

Gegenüber Die Wahrheit sagte Festerling: „Da immer mehr Ausländer nach Deutschland kamen, haben wir uns eine Frage gestellt: Wie viele gibt es noch da draußen? Wir stellten also ein Team aus erprobten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie Kathrin Oertel, Achim Exner und Siegfried Däbritz zusammen. Lutz Bachmann schien uns am besten geeignet diese Expedition zu führen, da er als einziger schon einmal Deutschland aus privaten Gründen verlassen hatte.“

Um ein genaueres Ergebnis zu haben, sei das Forschungsteam davon ausgegangen, dass alle deutsch sind, die in den Grenzen Deutschland von 1938 leben, plus die nach 1918 verlorenen Gebiete und das schweizerische Deutschland (im Kern das braune Gebiet auf obiger Karte). Bachmann führte gegenüber der Redaktion aus: „Als wir die deutschen Grenzen verließen, machten wir eine erstaunliche Entdeckung: außerhalb von Deutschland gibt es noch viele andere Länder. Also Ausland. Und dort leben viele Menschen, als Ausländer.“ Bachmann streicht sich über seinen Scheitel und rückt seinen Sturmriemen zurecht. „Wir wissen noch nicht, was das bedeutet, aber stellen sie sich mal vor, die kommen alle zu uns!“

„Wir können jetzt mit Sicherheit sagen: 99,7% der Erdoberfläche sind Ausland, in dem 98,6% der Weltbevölkerung leben. Die alle sind Ausländer.“ Dem vorhergegangen seien ausgiebige Vermessungen der Erdoberfläche und Bevölkerungszählungen. Nach über einem Jahr lagen jetzt die ersten verwertbaren Ergebnisse vor.

Bachmann erklärt, warum es er jetzt zu der Erforschung des Auslandes kam: „Natürlich konnten wir ab 1989 frei verreisen und das habe ich ja auch bereits aus privaten Gründen, die ich nicht näher erläutern will, getan. Allerdings hatten wir vor allem in Sachsen nie eine Veranlassung, uns näher mit dem Thema Ausland zu beschäftigen. Weshalb sollten wir also Deutschland verlassen? Dann kamen auf einmal so viele Leute daher. Jetzt mussten wir uns der Sache annehmen.“ Eigentlich würden sie es jedoch bequem mögen und stellen die Realität lieber so dar, wie sie es gern hätten.

Die AfD, die vor allem in Dresden eng mit PEGIDA zusammenarbeitet, reagierte als erstes auf die Studie. Deren wissenschaftlicher Mitarbeiterstab um Björn Höcke äußerte sich sichtlich schockiert: „Wir konnten nicht fassen, was wir heute Morgen zu hören bekamen. Jetzt müssen wir etwas unternehmen. Was, wenn die alle zu uns kommen? Grenzen dicht! Waffen schussbereit! Auf Frauen und Kinder zuerst!“ Es ist zu erwarten, dass PEGIDA und AfD in Zukunft an dieser Frage gemeinsam arbeiten werden. Es soll vor allem darum gehen, wie aus dem Fakt, dass 1,4% der Weltbevölkerung zufällig auf deutschem Gebiet geboren wurden, eine bevorzugte Stellung abgeleitet werden kann

Eilmeldung: Beatrix von Storch (beinahe) erschossen

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Berlin. Es sollte eigentlich nur ein Besuch bei Freunden werden. Beatrix von Storch wurde von der Gemeinde der Opus Dei nach Braunau am Inn an der deutsch-österreichischen Grenze zu einem Gastvortrag eingeladen. Lande schon pflegt sie enge Beziehung zu dem erzkonservativen Orden. Auf Grund hoher Umfragewerte durch ihre Aussagen, nun doch eher nur Frauen, als Kinder von Flüchtlingen erschießen lassen zu wollen, wollte sie anschließend umgehend in die Reichshauptstadt zurück kehren. Kurz vor der Grenze war jedoch die Batterie ihres Fahrzeuges leer. Mitten im österreichischen Nirgendwo musste sie sich in regnerischem Wetter zur deutschen Grenze vorkämpfen. Zu ihrem Unglück lagen ihre Ausweispapiere im zurück gelassenen Wagen. Von Matsch unkenntlich, den feinen Anzug zerrissen und ohne Papiere ging sie auf die Grenze zu. Die wachhabenden Beamten bezogen sofort Stellung und riefen ihr Warnungen zu. Unglücklicherweise verstanden die örtlichen Grenzer kein Hochdeutsch, sodass die gebürtige Norddeutsche sich nicht kenntlich machen konnte. Nach kurzem Beratschlagen, stellten die Beamten fest, dass sie kein Kind, sondern eine Frau wäre und eröffneten das Feuer, verfehlten jedoch ihr Ziel nur knapp.

Und täglich grüßt der Seehofer (aus Moskau)

Moskau. Als der Redaktionspraktikant heute Morgen pünktlich um 5 Uhr geweckt wurde, um den Schreiberlingen ihr Frühstück zu bereiten, traute er seinen Ohren nicht. Der Radiomoderator schrie aus dem Transistor: „Heute ist Seehofertag!“ So Manche mögen sich an den Murmeltiertag erinnert fühlen, doch nein. Es ist nur ein weiterer Tag, an dem der König von Bayern sein unwesen treibt.

Während die SPD-Linke und Arbeitsministerin Andrea Nahles integrationsunwilligen Bayern die Sozialleistungen kürzen will und sich damit gegen den Vorsitzenden Gabriel stellt, der gern Bayern, Sachsen und andere Länder als sicher erklären will, kümmert sich der bayerische Thronerbe wenig um deren Gerede. „Die Außenpolitik wird in Berlin gemacht, nicht in München,“ sagte der sozialdemokratische außenpolitische Sprecher Niels Annen Der Wahrheit.

Horst Seehofer erklärte derweil München zur Hauptstadt der Bewegung und für den Fall einer endgültigen Abtrennung von Deutschland, würde er sich schon mal Moskaus Unterstützung sichern. Auf der Agenda stehen neben einem Ritt durch das Moskauer Umland ohne Oberbekleidung auch die Frage nach finanzieller und politischer Unterstützung für die CSU durch Russland an. „Ihr unterstützt doch sonst auch jeden in Deutschland, der einmal die Deutschlandfahne schwingt und den Hitlergruß macht,“ gab Seehofer zu verstehen und ließ keine Zweifel über sein Vorhaben entstehen.

der-traditionelle-bruderkuss

Er wird sich auch mit dem Außenminister Lawrow treffen (Foto), um über die aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und dem großen Bruder zu sprechen. „Wenn Gerhard Schröder und Gazprom eine Pipeline durch die Ukraine legen wollen, können sie das gern über einen Umweg durch Bayern tun,“ sicherte der designierte Reichskanzler der russischen Regierung zu. Es würden dementsprechend gemeinsame Pläne geschmiedet. Bei einem zunehmenden Engagements Lawrows in der deutschen Politik sicherte ihm Seehofer volle Unterstützung bei der Unterdrückung der Lügenpresse zu, sollte Lawrow die wirklich Merkel stürzen und ihn zum Regierungsoberhaupt des neuen Reiches machen.

Pauken-Petry will Anschluss Österreichs an Deutschland zur Grenzsicherung

Die AfD-Führerin wagte diesen neuerlichen Vorstoß nach dem Kompromiss über die Aussetzung des Familiennachzugs aus Bayern für zwei Jahre (Die Wahrheit berichtete). Während die SPD-Fraktion die Vereinbarung kritisierte, da allein stehende, männliche Bayern viel schwerer zu integrieren wären, ging der braunen Ikone der Vorschlag nicht weit genug. Gegenüber der Redaktion sagte sie heute Morgen, dass verhindert werden müsse, dass „weiter so viele unregistrierte Flüchtlinge über Österreich einreisen können. Niemand will die haben. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt und damit auch der Anschluss Österreichs.“ „Es wächst zusammen, was zusammen gehört,“ kommentierte der Thüringer Verfassungsschutzmitarbeiter Björn Höcke den Vorstoß. Er ergänzte: „Die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Österreichern hat in der Geschichte lange Tradition. Natürlich haben die ihre eigenen Nazis, aber bereits 1938 haben wir gesehen, dass sie sich freiwillig dem größeren Ziel unterordnen können, wenn es nötig ist.“

Auf dem Foto: B. Höcke in Wien

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Aus AfD-Kreisen hieß es, dass die Parteiprominenz auf eine Zusammenarbeit mit dem bayrischen König Horst Seehofer setze. Seehofer habe in der Vergangenheit gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, die Forderungen der Rechtspartei am Tag nach deren Verkündung erfolgreich auf die Regierungsebene zu tragen und in die Praxis im eigenen Land umzusetzen. Damit ist er ein potentieller Bündnispartner. Nachdem Gabriel und Merkel erleichtert aufatmeten, als alle Regierungsparteien eingenordet schienen, verlangte Seehofer nun, Bayern zu einem sicheren Herkunftsland neben Mali, Nigeria, Italien und anderen Urlaubszielen zu erklären. Der Bundesratsminister aus Bayern, Marcel Huber sagte dazu: „Diese Herkunftsländer haben auch andere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bereits als sicher eingestuft.“ Seehofer brachte sich für ein Bündnis mit der Rechtspartei bereits in Position, betonte jedoch, dass es zwischen ihm und der AfD-Spitze weiter Differenzen darüber gäbe, ob jetzt bereits „nationale Maßnahmen“ an der deutsch-österreichischen Grenze eingeführt werden müssten.

Zu den Vorwürfen, im Jahr 2014 Meineid begangen zu haben und einer damit möglicherweise verbundenen Strafanzeige, äußerte sich Petry gelassen. Ob sie nun hinter schwedischen, deutschen oder österreichischen Gardinen landen würde, sei ihr gleich, solange es keine islamischen Gardinen sind. Dann hätte sie auch endlich mal Zeit, ihre Gedanken zu Papier zu bringen, wie es schon ihr österreichisches Vorbild Adolf Hitler während seiner Festungshaft tat. Sein damaliger Bestseller „Mein Kampf“ wird zur Zeit in erneuter Auflage mit Zustimmung vom Königreich Bayern heraus gegeben, nachdem sie die Rechte daran 70 Jahre lang eifersüchtig hüteten.

Datenschützer des Jahres: Der deutsche Verfassungsschutz

Am 8. Mai 1945 platzte für viele deutsche Unternehmer ein Kindheitstraum, als das Naziregime vor den Armeen der Allierten endgültig kapitulierte. Doch nicht nur das – es war auch der Endpunkt eines deutschen Experiments. Denn es war auch das Ende, der ersten politischen Polizei, der Geheimen Staatspolizei, kurz GeStaPo. Unglücklicherweise wurden damit auch tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst entlassen. Jene, die nicht in der CDU, FDP oder direkt bei Konrad Adenauer eine neue Beschäftigung fanden, mussten sich bis 1950 gedulden, als nach gutem Vorbild eine neue politische Polizei gegründet wurde: der Verfassungsschutz. Er bot vielen ehemaligen GeStaPo-Leuten und deren geistiger und physischer Kinder eine neue Heimat. Die Allierten, vor allem die US-Amerikaner standen dem Vorhaben sehr aufgeschlossen gegenüber. Allerdings mussten sie jedoch auf die neuen Entwicklungen am Markt reagieren und beauftragten die Marketingabteilung ein neues Konzept nach dem Modell der US-Amerikanischen Geheimdienste auszuarbeiten: solider Antikommunismus (das kannten die Deutschen Beamten schon), treue zur legitimen Regierung (auch keine neue Angelegenheit) und demokratische Gesinnung. Vor allem mit letzteren Taten sie sich schwer, aber letztendlich rangen sie sich einige Zugeständnisse zur Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung FDGO ab. So änderte sich die Sprache, jedoch nicht die Methode. Von der GeStaPo übernahmen sie viele bewährte Praktiken, wie zum Beispiel Infiltration, Folter, Bestechung, Mord, Anschläge, Provokation. Die Nürnberger Prozesse hatten die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit aber vor allem eines gelehrt – wenn etwas an die Öffentlichkeit gerät, sollte lieber gründlich bei der Aktenvernichtung gearbeitet werden. Beweisunterschlagung hat eine gute Tradition im deutschen Staatsapparat. So weiß bis heute niemand, wie viel Geld an rechte Organisationen geflossen ist, wer V-Mann oder V-Frau ist, wer von wem ermordet wurde und wer da eigentlich befiehlt. In diesem Sinne dürfte der Deutsche verfassungsschutz unsere Auszeichnung als Datenschützer des Jahres voll verdient haben, denn von niemanden ist sonst weniger bekannt: der deutsche Verfassungsschutz.