Auf Facebook kann man alles kaufen oder: Werbung als Nazipropaganda

Wir wollten einmal wissen, wie um alles in der Welt diese beschissene Werbeanzeige in unseren Feed kommt. Facebook sagte uns, dass wir uns für das „Deutsche Reich 1933 bis 1945“ interessieren. Da das kein Interesse ist, dass wir selbst angegeben haben, schlussfolgerte der Algorithmus wohl von selbst, dass wir uns für Reichskriegsflaggenuhren interessieren würden, denn das Interesse wurde dadurch festgelegt, dass wir eine Seite gelikt haben, die etwas mit dem Thema zu tun hat. Dass wir allerdings eher am Widerstand interessiert sind, als am Erwerb von Nazisymbolik, ist bei Facebook nicht vorgesehen. Dass Unternehmen, wie die Rakuten.de durch bezahlte Werbung kommerzialisiert rechte Propaganda verbreiten, ist natürlich kein Verstoß gegen die gemeinschaftlichen Grundsätze der blauen Plattform. Dass hingegen satirische Beiträge gepostet werden hingegen schon. Für Geld ist bei Facebook alles zu bekommen – auch der Persilschein für Werbetreibende.

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1 Kommentar zu „Auf Facebook kann man alles kaufen oder: Werbung als Nazipropaganda“

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