Nach Löschung kritischer Facebookseite: Nazi-Nerds verkünden nahenden Endsieg

Germania (vormals Berlin). Nachdem sie nicht nur alle Flüchtlinge aus Deutschland, sondern von der ganzen Welt vertrieben haben, ist einer Nerd-Gruppe aus überzeugten AfD-Anhängern und anderen Rechten (siehe Foto für Beispiel) nun endlich die alles entscheidende Offensive gelungen. Sie haben durch eine organisierte Aktion, in enger Partnerschaft mit der Facebook-Inquisition, immer wieder kritische Seiten gemeldet, bis diese gesperrt oder gelöscht wurden. Der jüngste Fall war die Seite AfD-Watch.

nazinerd

Der gegen Rassismus und Nationalismus gerichtete Inhalt der Seiten verstößt eindeutig gegen die Richtlinien der Facebook-Community. Chef des sozialen Netzwerks Mark Zuckerberg sagte dazu gegenüber Die Wahrheit: „Demokratie tralala – zwei Drittel aller geposteten Inhalte sind entweder rassistisch, nationalistisch, diskriminierend, verschwörungstheoretisch, rechtsextrem oder alles zusammen. Wie soll ich denn bitte Geld verdienen, wenn wir das konsequent sanktionieren würden. Nachher müssten wir noch gegen sexistische Postings vorgehen. Stellt euch das doch mal vor – ein social network, in dem sich alle Beteiligten wohl fühlen! Das wäre doch Schwachsinn! Es läuft doch so – wir sperren diese ganzen Kommunistenseiten und die Nazis posten weiter ihr Zeug, über das sich alle aufregen. User-Engagement ist alles.“

Mandy Schabrowski, frisch gebackene Wachpolizistin im Bundesland Sachsen sagte dazu: „Wir als überzeugte Demokraten wollen den linksfaschistischen Gesinnungsterror nicht länger hinnehmen. Es ist gut, dass die Seiten verboten werden, denn hier im Land muss endlich wieder Meinungsfreiheit herrschen. Wer derart auf der Seite der Mächte steht, die Deutschland kolonisieren wollen, um Deutschland zu schwächen, hat aus der Geschichte wirklich nichts gelernt. Nie wieder Faschismus! Für wirkliche Demokratie!“

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In einem anonymen Rundbrief schrieb das anonyme neurechte Anonymous-Kollektiv: „Kameraden! Die Stunde ist nahe, da unser Sieg kommen wird und kommen muss! Die linksgrüne Herrschaft der CDU-Kanzlerin und Volksverräterin Merkel schwankt. Wir werden noch zwei Angriffe auf bekannte Gesichtsbuch-Seiten starten und dann fällt das Unrechtsregime.“

Gegenüber seinen Anhänger*innen sagte der zukünftige Reichskanzler und AfD-Führer Björn Höcke: „Nun, da unsere Stunde gekommen ist und wir nicht zur Berlin und Deutschland zu altem Glanze und wahrer Demokratie verhelfen, indem wir alle unsere Feinde zum Schweigen bringen, machen wir auch endlich Schluss mit der Überfremdung unseres schönen Vaterlandes. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die letzte Seite im Zwischennetz gefallen ist. Das weltweite Netz gehört uns.“

Neben der bereits erfolgten Umbenennung von Berlin in Germania, soll weiterhin das world-wide-web (www) in weltweites Netz (wwn) und das Nachrichtenmagazin „Die Wahrheit“ in „Linksfaschistisches Propagandablatt“ umbenannt werden.

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Facebook löscht AfD-Watch – Der Kampf geht weiter!

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Bitte teilen!

Die Seite AfD Watch wurde gelöscht. AfD Watch postete seit langem und mit zunehmender Popularität kritische Artikel zur Alternative für Deutschland und deren Verschiebung nach rechts und leistete somit einen Beitrag dafür, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Auch wenn wir wissen, dass der Kampf auf der Straße und nicht online gewonnen wird, ist es ein Skandal, dass Facebook auf Beschwerde bekennender Rechtsradikaler eine Seite löscht, die sich gegen Rassismus und Nationalismus – nicht zuletzt gegen Erdogan – ausspricht. Vor allem während sexistische, gewalttätige und diskriminierende bis hin zu rechten Postings ungestraft bleiben, werden immer wieder kritische Karikaturen und Artikel kommentarlos gelöscht.
Doch eines bleibt klar – Seiten könnt ihr löschen, Menschen nicht. Unsere Ideen bleiben erhalten, gegen jeden Nationalismus und Rassismus. Der Kampf geht weiter!

Nach Extra3: Erdoğan will Türkischen Kaffee verbieten

Berlin, Ankara. Nach dem Eklat um die Ausstrahlung eines Beitrages durch das NDR-Nachrichtenmagazin hob der türkische Sultan Recep Tayyip Erdoğan an, das Video zu verbieten. Seine Diplomaten erhöhten den Druck auf die deutschen Botschafter, ihre Regierung zur Löschung des strittigen Videos zu bewegen.

In einem exklusiven Gespräch mit Die Wahrheit sagte Erdoğan: „Die deutsche Regierung macht doch sonst auch alles, was wir wollen, nur damit wir weiter die PKK bombardieren und Menschen, die vor diesen Bomben fliehen, Asyl und Durchreise verwehren. Nicht, dass wir das nicht sonst auch tun würden. Aber wenn die Bundesregierung uns dafür Geld, Waffen und einen EU-Beitritt verspricht, warum nicht?“

Jetzt sei ihm jedoch der Kragen geplatzt. „In jeder vernünftigen Demokratie ist doch die Aufgabe der gewählten Regierung dafür zu sorgen, dass sie respektiert wird. Ich kann ja verstehen, dass das in Westeuropa noch nicht so gesehen wird und hier und da ein paar gut bezahlte Komiker den einen oder anderen Witz reißen, um den Anschein zu wahren.“

Dann habe er jedoch von einem Getränk namens „Türkischer Kaffee“ erfahren. „Dass dieses Abwaschwasser, das vor allem von den Barbaren und Ungläubigen in Ostdeutschland getrunken wird, ausgerechnet Türkischer Kaffee genannt wird, übersteigt meine kühnsten Vorstellungskräfte. Wenn sie es wenigstens Kurdischen Kaffee genannt hätten. Das aber ist eine Beleidigung für mein ganzes Volk, also für mich! Ich fordere die deutsche Regierung auf, umgehend für die Einstellung dieser ungeheuerlichen Blasphemie zu sorgen und wenn sie den Leuten die Arme auf den Rücken fesselt. Ebenfalls sind diese Personen unverzüglich zu einer kulinarischen Sonderbehandlung in die Türkei auszuweisen!“

Von Storch schreibt Danke-Brief an islamistische Terrororganisationen

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht Die Wahrheit an dieser Stelle ein Dankesschreiben der Europaabgeordneten Beatrix von Storch an die Oberhäupter der größten islamistischen Terrororganisationen der Welt und schlägt Ihnen in sechs Punkten einen Plan für die weitere Zusammenarbeit vor, sollte die AfD regieren.

Von:

Beatrix von Storch, European Parliament
Rue Wiertz
Willy Brandt 06M121
1047 Brussels

 

An:

Pressestelle Daesh (Islamischer Staat), zu Händen Abu Bakr al-Baghdadi

Pressestelle Ansar al-Scharia, zu Händen Mohammed al-Zahawi

Pressestelle al-Shabaab, zu Händen Abu Mansur

Pressestelle al-Qaida, zu Händen Ayman al-Zawahiri

 

 

Sehr geehrte Herren Terroristenführer,

 

für die meisten von Ihnen und Ihren Anhängern mag es ungewöhnlich erscheinen, dass gerade eine Europäerin Ihnen einen Brief schreibt. Und dann noch eine, die Ihnen normalerweise politisch so überhaupt nicht nahesteht. Und dann noch aus Brüssel an einem solchen Tag!

Lassen Sie mich kurz erläutern, warum ich diese Zeilen verfasse.

Zuallererst wollte ich eines loswerden: Danke. Danke, dass sie nie damit aufhören werden, genau das zu bestätigen, was wir immer sagen. Vom Islam geht eine Gefahr für das ganze Abendland aus. Und wissen Sie, was das Beste daran ist? Sie machen nicht mal einen Hehl daraus! Sie sagen ganz offen, dass Sie ein Ende der westlichen Kultur – wenn nötig mit unendlich vielen Toten – herbei führen wollen. Das stellen Sie im Nahen Osten jeden Tag auf das Neue unter Beweis und hin und wieder auch mit einem Anschlag in anderen Ländern.

Natürlich sind wir dagegen und wollen unsere christlich-abendländische Kultur schützen. Aber wissen Sie was? Vor Paris wäre es undenkbar gewesen, dass wir uns gegen diesen Lucke durchsetzen konnten. Doch Paris – das war eine Wende. Das waren nicht die USA, das war ein Schlag ins Herz der gesamten europäisch-bürgerlichen Tradition und jetzt müssen wir alle gemeinsam unsere Werte verteidigen. Auf einmal erhielten wir so viel Zuspruch wie nie zuvor und wurden endlich diese weichlichen Liberalen los. Und wenn es jemanden gibt, der diese Leute noch weniger mag als Sie, dann sind es wir, das garantiere ich Ihnen.

Und dann die Flüchtlingswelle. Glaubt denn irgend jemand, wir würden ohne den Krieg und das Elend, dass Sie dort unten entbrannt haben bei gleichzeitiger Unfähigkeit der Bundesregierung, eine gute Versorgung sicher zu stellen, erfolgreich sein? Ich glaube das jedenfalls nicht.

Doch das Thema hat sich langsam abgenutzt. Und um ehrlich zu sein – es gab zwar ein paar junge Hitzköpfe, die schon vor dem offiziellen „Los“ auf die Heime los gegangen sind, aber die ganzen Asylanten haben sich immer vorbildlich benommen. Das sah nicht gut aus für uns, aber Köln hat uns dann gerettet, da war was los, sage ich Ihnen. Aber das war auch nur ein Aufschub.

Nun wollten wir uns auf die Rettung des Abendlandes „einschießen“, um ein neues Thema zu haben und auch, um unseren Freunden von PEGIDA inhaltlich näher zu rücken.

Und jetzt dieser Anschlag in Brüssel, das Heiligtum der Europäischen Staaten. Wer immer auch von Ihnen dafür verantwortlich war, es war ein Geniestreich. Wir waren so kurz davor, aus unserer bisherigen Fraktion zu fliegen, doch das hat alles verändert. Wir können jetzt wieder sagen, wir hatten recht. Jetzt wird aufgerüstet, auch im Inland, jetzt werden die Grenzen dicht gemacht. Ach, es ist herrlich, zu sehen, wie unsere Forderungen und Rufe nach Ordnung und Sicherheit von den Altparteien übernommen werden, jetzt rücken alle zusammen, jetzt sind wir wieder eine Nation. Gemeinsam gegen den Terror – das hat in den USA schon so wunderbar funktioniert. Und genau deshalb muss man sich seiner wohlmeinenden Gegner entledigen und seine Feinde pflegen. Ein gemeinsamer Feind nach außen und innen hat schon jedes mürrische Volk geeint. Vielleicht hier und da mit der Hilfe von ein paar Polizeiknüppeln und man musste auch mal die Armee im Innern einsetzen, aber es hat funktioniert.

 

Lassen Sie mich folgenden strategischen Vorschlag für eine zukünftige Zusammenarbeit machen:

  1. Wenn wir an der Regierung sind, werden wir weiterhin Ihre Länder für die Durchsetzung geostrategischer und wirtschaftlicher Interessen der deutschen Wirtschaft bombardieren, oder andere dabei unterstützen, damit Sie sich als legitimen antiimperialistischen Widerstand darstellen können, damit die Kommunisten keinen Einfluss gewinnen. Das wollen Sie doch genauso wenig wie wir.
  2. Wo angebracht, unterstützen wir Ihre Organisationen direkt mit materieller Unterstützung, von der beide Seiten nur profitieren können.
  3. Wo 2. nicht angebracht ist, werden wir Sie bekämpfen, damit sie sich als legitimen antiimperialistischen Widerstand darstellen können
  4. Sie verkaufen die Ressourcen, die sie aus den eroberten Gebieten beziehen, größtenteils Öl, zu günstigen Preisen an unsere Verbündete, damit wir nicht direkt miteinander Geschäfte machen müssen, aber dennoch davon profitieren
  5. Die von unseren militärischen Konflikten hervorgerufenen Flüchtlingsströme werden von Ihnen und von uns auf das brutalste verfolgt und unterdrückt. Die Toten auf Ihrer Seite dienen uns für die Darstellung Ihrer Grausamkeiten, unsere Grausamkeiten dienen Ihnen zur Legitimierung.
  6. Nach entsprechender Schikanierung werden die Flüchtlinge wieder ausgewiesen, um dann bestenfalls in Ihr Lager zurück zu kehren, oder im Inland bei uns auszurasten, nachdem sie monatelang gefangen gehalten werden. In jedem Fall wird es uns als Grund dafür dienen, die Gewalt im Land und zur Durchsetzung der politischen Interessen unserer Wirtschaft nach außen weiter voran zu treiben, was ebenso in Ihrem Interesse sein dürfte

 

Sie sehen also – wir können nur gewinnen, solange wir uns treu bleiben und die Leute nicht auf die Idee kommen, dass beide Seiten davon profitieren, Ihnen oder uns zu folgen. Denn wenn sie feststellen, dass es gegen ihre Interessen ist, könnten Sie sich gegen Sie und uns gleichermaßen wenden. Um das zu verhindern, brauchen wir uns gegenseitig.

 

In produktiver Feindschaft reiche ich Ihnen die Hand zum Gruße.

 

Ihre

 

Beatrix von Storch

DIE LINKE: Mit Erika Steinbach gegen die AfD

Berlin. Nachdem für die neuesten Vorschläge verschiedener Vertreter*innen der Linkspartei lediglich sozialdemokratische Urgesteine wie Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky und post mortem Gustav Noske gewonnen werden konnten, wird nun ein anderer Weg eingeschlagen.
Der ehemalige Fraktionsvorsitzende und Parteipatriarch im Proletariermantel Gregor Gysi kommentierte gegenüber Die Wahrheit: „Lange haben wir uns auf B90/Grüne und die SPD orientiert. Wir boten uns als sozialdemokratisches Korrektiv an. Aber die SPD brauchte gar kein Korrektiv. Die können wir ruhig links liegen lassen.“
Gysi ist mittlerweile 68 Jahre alt. Wer in diesem Alter noch das gelobte Land sehen will, muss sich ranhalten. Dazu meint er: „Die SPD schien mir ein geeigneter Partner zu sein, damit ich noch einmal Vizekanzler und Außenminister werde. Doch egal, wie sehr wir uns ihren Positionen annäherten, um auch die letzten Wähler’innen zum Original umzuleiten, es hat nicht funktioniert, die Wahlergebnisse der SPD blieben enttäuschend.“
Jetzt fahren Gysi und seine Freunde eine andere Strategie. „Lassen wir die Sozialdemokratie links liegen. Angesichts der faschistischen Gefahr, die von der AfD ausgeht, müssen alle demokratischen Parteien zusammenhalten und ein Bündnis der Anständigen eingehen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat es vorgemacht und ist mit dem Arbeitgeberverband ein Bündnis eingegangen. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Alle aufrechten Demokraten und Demorkatinnen dieses wunderbaren Landes müssen sich zusammenschließen. Damit appellieren wir auch direkt an die CDU.“ So heißt es in einem internen Papier einer parteiinternen Arbeitsgruppe um Petra Pau, Gesine Lötzsch und Gregor Gysi, die früher unter dem Namen FDS auftrat. Überschrieben ist dieses Papier mit „Auf zu neuen Ufern – aus Liebe zur Heimat“
In einem internen Zirkular zu dem Strategiepapier heißt es: „Es mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dass ein Bündnis mit der CDU vorgeschlagen wird – doch ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Unsere Freunde in Griechenland haben es vorgemacht, indem sie ein Bündnis mit ANEL eingingen. Wie wir sehen ist diese Koalition seit über einem Jahr ausschließlich von Erfolg gekrönt.“
Auf die Frage, wie sie es denn mit Aussagen der CDU Menschenrechtssprecherin Erika Steinbach hielten, die mehrfach durch rassistische Äußerungen aufgefallen ist, sagte die Bundestagspräsidentin Pau: „In einem persönlichen Gespräch hat mir Erika glaubhaft vermittelt, dass sie die CDU auf keinen Fall verlassen wird und felsenfest auf dem Fundament der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung steht.“ Sollte es mal zu einem Konflikt mit einer ihrer Aussagen kommen, könnten diese einfach übernommen werden, damit Steinbach selbst im gesamtpolitischen Spektrum linker wirkt, wenn selbiges nach rechts rückt. Die CDU stehe den Positionen Paus insgesamt näher, als die SPD, zeigte sich die LINKE-Politikerin sichtlich erleichtert.
Wir befragten den Vorsitzenden der Sozialdemokratie und prädestinierten Kanzlerkandidaten der SPD, was er von den Entwicklungen halte. „Wissen sie, die Sozialdemokratie hat Weltkriege, Revolutionen und Konterrevolutionen überstanden. Warum sollten wir uns also mit einer Eintagsfliege wie Gregor Gysi beschäftigen? Es ist doch so: wir bei der SPD können immer sagen, dass die Politik, die wir machen von Parteibeschlüssen und den Umständen diktiert wird, wir aber persönlich dagegen sind. Bei der LINKEn ist es umgekehrt. Die wollen ankommen, also müssen sie sagen: >Unsere Basis ist dagegen, aber ich persönlich bin dafür!<“
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine gehen das Ganze von einem anderen Ende an, landen aber beim gleichen Ergebnis. Wagenknecht sagte gegenüber der Redaktion: „Es gibt in Deutschland gar keine Faschisten. Es gibt nicht mal ein Problem mit Rassismus. Wer das sagt, verprellt nur unsere Wählerbasis, die gerade übergangsweise die AfD gewählt hat, weil wir ihre Sorgen nicht ernst genommen haben.“ In Brandenburg, wo DIE LINKE seit Jahren an der Landesregierung beteiligt ist, befindet sich diese Linie bereits in voller Umsetzung. Wie es gemeint sei, dass Migrant*innen, die keine Arbeit finden, wieder in ihre Länder gehen sollten, erläuterte der Landesvorsitzende Görke: „Wenn wir erst mal die ganzen Arbeitslosen Ausländer los wären, hätten wir schon mal weniger Probleme mit den Sozialleistungen. Dann hätten die Nazis auch nichts mehr, worüber sie sich aufregen könnten. Wir würden also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.“
Es spricht Vieles dafür, dass die Orientierung auf eine linkskonservative Bundesregierung nach den Wahlen 2017 in den nächsten Monaten konkretere Formen annehmen wird. Aus internen Kreisen heißt es, dass Gysi sich darauf vorbereitet, mit Horst Seehofer, mit dem er außenpolitisch viele Ansichten teilt und Erika Steinbach ein Sondierungstreffen abzuhalten, um schwarz-rote Haltelinien einer Zusammenarbeit auszuloten.

Oops I did it again! Erika Steinbach twittert

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„Oops, I did it again!“ Erika Steinbach

Der Erika-Steinbach-Fanclub veröffentlicht heute mit freundlicher Genehmigung von Die Wahrheit die kommentierten Top-Tweets der CDU-Haubitze Erika Steinbach, die nie den Finger vom Trigger lässt und sich immer genau dann zu Wort meldet, wenn alle denken: „Jetzt hat wirklich keiner mehr etwas dazu zu sagen.“

1. Auch Erika Steinbach hat es endlich erkannt – wir leben in einer Diktatur. Vor ihr machten diese Erkenntnis: Horst Seehofer (Unrechtsstaat), Die Reichsbürger (BRD GmbH), Björn Höcke (Einschränkung der Meinungsfreiheit als sanfte Diktatur des 21. Jahrhunderts)

2. Ja, Frau Steinbach hat ihre eigene Meinung, selbst wenn sie der der AfD entspricht. Immerhin ist sie der Vorschlaghammer für Menschenrechte der CDU-Fraktion. Warum sollte sie sich also an etwas anderes halten, als an ihre eigene Meinung. (No props here an die Menschenrechtsauffassung der CDU, please)

3. Sie bleibt optimistisch, dass die CDU die Positionen der AfD endlich übernehmen werde, womit in etwas bis 2017 zur nächsten Bundestagswahl zu rechnen ist. Denn wir gräbt man Rechten das Wasser ab? Richtig! Es wird einfach deren Politik übernommen!

4. Grenzen dicht! Gewehr im Anschlag! Gewerkschaften entmachten! Linsterrorismus den Kampf ansagen! Österreich-Ungarn und die Balkanstaaten führen die institutionalisierte AfD-Politik durch. Wenn sie das in Deutschland haben will, soll sie doch einfach nach Sachsen oder Bayern gehen.

5. Noch einmal: Steinbach bleibt die konsequente Vertreterin der AfD außerhalb der AfD.

6. Es sind nicht die Niedriglöhne. Es ist nicht die Arbeitslosigkeit. Nicht der Sozialabbau. Nicht die Kriegspolitik. Merkel muss weg!

7. Wir wiederholen uns nicht noch einmal. Siehe oben.

8. Lügenpresse! Lügenpresse!

9. „Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer ›das laut zu sagen, was ist‹“ Erika Steinbach. Egal ob es die Linkspartei oder die NPD sagt, die sowieso immer das gleiche sagen.