Antwort an einen besorgten (Klein-)Bürger

Bert Fuxmann schreibt:

24. Februar 2016 um 12:25

Schwachsinn ! Ihr solltet mal für ein paar Monate gezwungen werden, in einem “Einwanderungs”gebiet zu leben oder dort ein Kleingewerbe zu betreiben, dann würde Euch nach einigen, hier als Faxen verharmloste HALSABSCHNEIDE-Gesten, nicht selten das Messer in der Hinterhand, anders werden.
– Auf Nachfrage gebe ich Euch gerne Aufklärung über meine jahrelange Erfahrung, auch mit intriganten Dominanz-“Antirassisten”, die die beschwerden aus der Bevölkerung halfen niederzumachen. Und dabei die Dreiecksgeschäften sicherten zwischen Stadtspitze, Bordellmillionären und Einwanderer-Clans bzw. “Integrations”industrie aufkosten der doofen, faschistoiden Normalos.

Im Übrigen verbreitet Ihr hier, wenn auch im ironisierenden Stiel, eine in der Geschichte nicht seltene linke Variante des GROßVERSCHWÖRUNGS-DENKENS.

diewahrheitnews schreibt:
24. Februar 2016 um 13:11

Lieber Bert, vielen Dank für Deine Hinweise. Nach jahrelangem – gezwungenermaßen – Aufenthalt in einem „Nicht-Einwanderungsgebiet“ in Brandenburg können wir rückblickend nur sagen, dass hoffentlich etwas Einwanderung dem tristen Alltag ein bisschen Auflockerung beschert. Nach jahrelangem – freiwilligem – Aufenthalt in einem „Einwanderungsgebiet“ in Berlin Neukölln können wir nur froh über unsere Entscheidung sein. Wir wollen uns gar nicht auf Pauschalisierungen einlassen, aber rein statistisch gesehen, wurden wir in Brandenburg öfter Opfer und Zeugen von Raub, Körperverletzung und Diebstahl als in Berlin Neukölln. Erwähnten wir schon, dass dies ein „Nicht-Einwanderungsgebiet“ war? Nun leugnen wir durchaus nicht, dass es in jeder Bevölkerungsgruppe Kriminalität gibt. Politisch motivierte Kriminalität auf der einen Seite natürlich, die gerade ein überzeugendes Hoch auf der rechten Seite hat. Lassen wir mal die juristische Definition von Kriminalität kurz außen vor, denn die wollen wir uns oftmals nicht zu eigen machen. Objektiv gesehen ist jemand, der mein Auto anzündet ein Arschloch, dessen politischen Ausdruck wir nicht teilen. Objektiv gesehen ist jedoch jemand, der Menschen als minderwertig betrachtet, Häuser anzündet, Menschen verletzt oder gar umbringt ein viel größeres Arschloch – Auto hin oder her. In Brandenburg gab es im Übrigen wesentlich mehr deutsche Zuhälter und Drogendealer, Gewalttäter, Waffenschieber als alles andere in dem Milieu. Alles Arschlöcher. Vergessen wir nicht die legalen Arschlöcher, die ihre Frauen und Kinder hinter verschlossener Tür drangsalieren. Weiter im Text – da gibt es die anderen Formen der Kriminalität, die weder aus Überzeugung, noch politischer Motivation wie oben genannt geschehen. Sogenannte Beschaffungskriminalität, Diebstahl, Gewalt. Ohne Täter aus der Verantwortung entlassen zu wollen, gibt es für Taten oft genug soziale Ursachen. Da sind sicher Kleingewerbetreibende nicht die Verantwortlichen, aber vielleicht muss man sich die Frage gefallen lassen, wer hier beschissene Löhne zahlt, wer hier ganze Bevölkerungsschichten abhängt, wer hier Auffanglager baut, indem die Geflüchteten zu Dutzenden, Hunderten, Tausenden zusammen gepfercht sitzen, ohne Arbeitserlaubnis, ohne ausreichende sanitäre Anlagen, ohne Perspektive. Wahrscheinlich hast du, Bert, vor allem Angst um deine soziale Grundlage. Wir gehen davon aus, dass wir nichts gemeinsam haben, also appellieren wir hier nicht an deine Vernunft, genauso wenig, wie du an unsere appellieren brauchst. Aber an deiner Stelle würden wir uns doch die wirklichen Verantwortlichen und Profiteure anschauen und das sind die großen Konzerne, die den Mindestlohn schleifen wollen, die Flüchtlinge als Lohndrücker einsetzen wollen. Da kommst du natürlich gerade richtig, da du den kriminellen Flüchtlingen die Schuld an deiner sozialen Unsicherheit gibst, statt dich mal umzuschauen, wer da eigentlich antreibt und Öl ins Feuer gießt. Und wir können dir garantieren, dass du noch so oft zurück zur alten Zeit wollen kannst, wo dein Geschäft sicher lief, aber sie wird nicht kommen. Wir können dir auch versichern, dass die Profiteure dieser ganzen Krise (die eine Krise der Herrschenden und nicht der Geflüchteten ist), nicht eine Sekunde zögern werden, dein kleines Geschäft platt zu machen oder zu Grunde zu konkurrieren, wenn dadurch ein größerer Gewinn winkt. Ein Hinweis an alle Querfrontler – wir kämpfen nicht gegen einen gemeinsamen Feind. Wir sind gegen den Kapitalismus und ihr kämpft für ihn, egal, was ihr behauptet. Stadtspitzen, Schlepper, die die Leute draußen verrecken lassen und drinnen an Bordellmillionäre verkaufen, sind übrigens auch Arschlöcher. Wo du es gerade ansprichst, wie wäre es, wenn man es den Schlepper-Profiteuren und Bordellmillionären nicht so einfach macht, indem der rechtlose Zustand der Frauen hier beendet würde mit den gleichen Rechten, sie zu organisieren, hier zu leben und für sich selbst zu sorgen, wie bei allen anderen? Je dichter die Grenzen, desto besser verdienen deine Stadtspitzen und Bordellmillionäre. Wen meinst du eigentlich mit faschistoiden Normalos? Leute, die klatschen, wenn Flüchtlingsheime brennen? Wir sind gegen Flüchtlingsheime und für dezentrale Unterbringung von Geflüchteten. Vielleicht in den Millionen leerstehender Luxuswohnungen und Geschäftsräume. Aber allein schon deswegen, weil die Brandstifter dann ihre eigenen Häuser anzünden müssten.
Noch ein Satz zu gewissen Wortverdrehungen. Wer behauptet die Regierung eines kapitalistischen Landes wie der BRD würde jene AntikapitalistInnen, SozialistInnen und KommunistInnen bezahlen, um das System abzuschaffen, auf dem ihre Herrschaft beruht, während diese Regierung jeden Tag Unterdrückung ausführt und Rassismus schürt und dann behauptet, die Leute, die eine Verschärfung dieser Politik fordern. wären die Alternative hat ganz offensichtlich etwas grundlegend nicht verstanden.

Wir verbleiben, wenn auch ernsthafter als sonst, ganz im Dienste von Die Wahrheit und wünschen dir und deinem Geschäft gute Besserung.

Kommentare Nachzulesen hier: https://diewahrheitnews.com/…/nach-clausnit…/comment-page-1/…

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